Robert-Stolz-Straße 33

Bavaria-Ärztehaus

67433 Neustadt an der Weinstraße

© 2018  Dr. Frank Neuwinger

Die gesetzlichen Vorsorgeuntersuchungen für Kinder dienen der frühzeitigen Erkennung und entsprechenden Behandlung von Störungen der körperlichen, geistigen und sozialen Entwicklung.

Zehn Vorsorgeuntersuchungen (U1-U9, J1) zählen zu den Pflichtleistungen der gesetzlichen Krankenkassen. Die Untersuchungen werden in einem speziellen Untersuchungsheft („Gelbes Heft“ des Gemeinsamen Bundesausschusses der Ärzte und Krankenkassen) dokumentiert.

Das Landesgesetz zum Schutz von Kindeswohl und Kindergesundheit regelt, dass alle in Rheinland-Pfalz lebenden Kinder ab dem 2. Lebensmonat zu den Früherkennungsuntersuchungen eingeladen werden.

Informationen zu den Kinder- und Jugendvorsorgeuntersuchungen

U2

U3

U4

U5

U6

U9

U8

U7a

U7

U11

J1

J2

U10

7. - 10. Lebenstag

4. - 5. Lebenswoche

3. - 4. Lebensmonat

6. - 7. Lebensmonat

10. - 12. Lebensmonat

21. - 24. Lebensmonat

34. - 36. Lebensmonat

46. - 48. Lebensmonat

60. - 64. Lebensmonat

7 - 8 Jahre

9 - 10 Jahre

12 - 14 Jahre

16 - 17 Jahre

Diese Aufgabe hat das Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung Rheinland-Pfalz dem Zentrum für Kindervorsorge der Universitätsklinik Homburg übertragen. Das Zentrum für Kindervorsorge Rheinland-Pfalz lädt Sie zu den Früherkennungsuntersuchungen U4 bis U9 und zur Jugendgesundheitsuntersuchung J1 ein.

Die Inanspruchnahme der Früherkennungsuntersuchungen wird durch die Ärztin/den Arzt dokumentiert. Eltern, deren Kinder nicht an der anstehenden Früherkennungsuntersuchung teilnehmen, werden an die Untersuchung erinnert. Wenn beim Zentrum für Kindervorsorge innerhalb von vier Wochen keine Untersuchungsbestätigung eingeht, wird das örtliche Gesundheitsamt mit den Eltern Kontakt aufnehmen. Falls Eltern das Angebot der Früherkennungsuntersuchungen dennoch nicht für ihr Kind nutzen wollen, wird im nächsten Schritt das zuständige Jugendamt über diese Entscheidung informiert, das den Eltern dann aufsuchende Hilfe anbietet und sich vergewissert, dass es dem Kind gut geht.